Quellen und Anmerkungen:

 

Titel: »›Die Wacht am Rhein‹, 1943 nach dem legendären gleichnamigem Broadway-Erfolg von Lillian Hellman entstanden (Drehbuch: Krimiautor Dashiell Hammett), ist ein gelungenes Beispiel fĂĽr die Anti-Nazi-Filme der Studios der Warner Bros., die spannende Kinounter­hal­tung und ihre größten Stars als propagandistisches Mittel gegen den Faschismus einsetzten.« (SZ Fernsehen Nr. 45 fĂĽr die Woche vom 6. bis 12. November 2001, S. 21.) Das Bild, das hier fĂĽr den Titel verwendet wurde,  zeigt allerdings den Berliner Reichstag, bei Regen mit Blick aus einem der Fenster im Reichstag auf einen der EcktĂĽrme.

EVENTUELLES VORSPIEL

»... Die Dresdner Bank hat in ihre Hauptstadt-Dependence am Pariser Platz geladen, um die D-Mark zu verabschieden und das künftige Zahlungsmittel, den Euro, zu begrüßen. Welche Gäste wären bei dieser Silvester-Gala besser geeignet, als Deutschlands Hüter der alten und neuen Währung? (...) Dan Coats, US-Botschafter in Deutschland, applaudiert höflich, wenn die Deutschen eine strahlende Zukunft beschwören. Brav tauscht der Diplomat in der Stunde Null auch einen 100-Dollar-Schein - und lächelt mit den hiesigen Würdenträgern in die zahlreichen Kameras. ...« (Süddeutsche Zeitung vom 2.1.2002 mit Foto des Banker-Minister-Trios.)

Frankfurter Allgemeine Zeitung 2.1.2001: »Der Mond war tatsächlich zwischen Wolken zu sehen, als die BĂĽrger von Mahagonny ›Oh moon of Alabama‹ anstimmten. Die Herren mit Fliege und Hut, die Damen durchaus auch im Pelz, so zogen sie in der Sylvesternacht vom Alexaderplatz zum Branden­burger Tor und mitten hinein in die feiernde Menge. Auf ihren Transparenten stand ›FĂĽr die Dummheit‹, ›FĂĽr die Ehre der Mörder‹,›FĂĽr den Fortbestand des goldenen Zeitalters‹ oder ›FĂĽr den chaotischen Zustand unserer Städte‹. Mit freundlicher UnterstĂĽtzung von Bert Brechts Tochter Hanne Hiob nutzten sie die letzte Chance, der Bourgeoisie noch einmal die Maske vom betrunkenen Gesicht zu reiĂźen. Zur UnterstĂĽtzung ihrer gerechten Forderungen folgte den BĂĽrgern von Mahagonny der ›anachronistische Zug‹. Zwanzig dieselstinkenke, röhrende Lkw aus Beständen der NVA kämpften sich durch Böller- und RaketenbeschuĂź, als ginge es direkt an die Ostfront. ›Auf nach Polen, dort ist die Butter billiger‹ stand auf einem der Wagen. Auf einem anderen versicherte die IG Farben: ›Wir freuen uns auf Deutschland und Polen‹. ...«  

»Heute Abend im Adlon, gegen 23 Uhr: Hanne Hiob fährt per Fahrstuhl ins Foyer. Die 77 Jahre alte Brecht-Tochter mischt sich unter die Stützen der Gesellschaft, prostet den Zigarre paffenden Magnaten zu und zückt ihr Plakat: ›Für die Dummheit‹. Aufgeregtes Gemurmel. Spitze Entsetzensschreie. Dann verläßt sie den Tempel des Kapitalismus und schließt sich ihrem Volke an, den Sängern von Mahagonny, den Aufrechten und Standhaften, die dem neuen Jahrtausend mit polternder Protest-Ironie entgegenrufen: ›Für die Größe des Schmutzes! Für die Teuerung! Für die Freiheit der reichen Leute!‹ (Der Tagesspiegel 31.12.2001.)

Tagesschau 1. Januar 2001: »... Während vor dem Brandenburger Tor und dem edlen Adlon-Hotel noch weit nach Mitternacht die Partygäste tanzten, formierte sich mit Brechts Tochter Hanne Hiob der sogenannte Anachronistische Zug. Kapitalismuskritik noch immer von der alten Schule. Drinnen servierte man inzwischen das Festmenü für 1500 Mark, Hummer Prinz Vladimir, wie zur Jahrtausendfeier 1900.«

1

»Chamberlains Berg«: Nach: John le Carré: Eine kleine Stadt in Deutschland, S. 153 und 396.

Das Gespräch zwischen Baker und Schewardnadse fand am 4. Mai 1989 in Hotel Maritim in Königswinter statt. (Zitiert aus: James A. Baker, III: The politics of diplomacy: revolution, war and peace, 1989-1992, New York 1995, Übersetzung: Drei Jahre, die die Welt veränderten, Erinnerungen. Berlin 1996.)

Zeitungsschlagzeilen: SĂĽddeutsche Zeitung vom 1.10.2001, Seite 1.

2

Condoleezza Rice nahm von Seiten der USA an den 2+4-Verhandlungen über die »äußeren Aspekte der deutschen Einheit« teil und veröffentlichte zusammen mit Philip Zeli­kow: Germany Unified and Europe Transformed, Cambridge 1995 (Übersetzung: Stern­stunden der Diplomatie, Berlin 1997). Heute ist sie die Nationale Sicherheitsberaterin von Präsident Georg W. Bush.
Aus einem Artikel von Henriette Löwisch, AFP: »Rice wuchs im Süden der USA auf, wo damals noch die Rassentrennung herrschte. Als Schülerin durfte sie in Alabama nicht mit Weißen am selben Tisch essen. Ihrem Ehrgeiz tat das keinen Abbruch: ›Meine Eltern und Lehrer überzeugten mich, dass ich eines Tages trotzdem Präsidentin der Vereinigten Staaten werden könne‹, sagte sie in einem Interview. Die Super-Studentin machte schon mit 19 Jahren ihren College-Abschluß und promovierte mit 26 Jahren. Diskriminiert fühlte sie sich vor allem durch die niedrigen Erwartungen, die an sie als Schwarze gestellt wurden. Dauernd sei vermutet worden, dass sie als Erste in ihrer Familie studiert habe; dabei sei sie schon die dritte Generation mit einem Universitätsdiplom. Bevor sie sich auf Sowjetstudien spezialisierte, träumte Rice von einer Laufbahn als Pianistin. Ihre Mutter brachte ihr die ersten Bach-Werke bei, als sie noch kaum die Tasten erreichen konnte. Als sie mit 15 Jahren an die Universität ging, wählte sie zunächst Musik als Hauptfach.« (www.news.bluewin.ch/article/0,1001,50654,00.html)
Weiter ist im Internet u.a. zu lesen: »Condoleezza Rice is a charming, smart woman who knows her way around the world.  She is difficult to fluster - she is a professor after all - and hardly skips a beat between question and answer.« »RICE: ›First, we need to make certain that the international system remains stable and secure from a military point of view so that no hegemon can rise to threaten stability.‹ Yes, we ›need to make certain that the international system remains stable.‹ No problem. Anyone threatens instability, we just bomb the $#!t out of 'em. If that doesn't stabilize 'em, we bomb their a$$3$ again.« »Rice cites Maddy Albright's art-thief father, the Communist ›Diplomat‹ Josef Korbel, as her mentor and inspiration. The best we could hope for from Rice is the continuation of the Albright-Clinton Doctrine---with just a dollop of Korbel's pal, Josef Stalin.«

Die Woche, 28.9.2001, S.2: »... Schnell gebrochen wird der Schein sogar an deutschen Tischen. ›Es war der falsche Täter, es wurden die Falschen getötet, aber man hat die richtige Stelle getroffen‹, sagte in einem Hamburger Restaurant ein Bankier. Seine Haltung wurde kontrovers, aber wohlwollend aufgenommen. ...«

3

Exklusivinterview von Condoleezza Rice für die Zeitung Iswestija: Die Gefahr des Terrorismus hat uns einander näher gebracht. Moskau, den 15.10.2001.

Tafel-Text »Zuerst die Terroristen bestrafen, die Dresden ...«: Foto in „Konkret“ Nr. 11, November 2001, Seite 21, mit der Bildunterschrift: „»Wahn der Identifizierung: Anti-Kriegs-Demonstration in Berlin, September 2001«.

4

Die von den Nazis »Amerika-Rakete« genannte A9/A10 war als ballistische Rakete mit zwei Stufen geplant, deren zweite eine, gegebenenfalls von einem Piloten ins Ziel gesteuerte, Variante der gegen London und Amsterdam eingesetzten »V2« sein sollte. (Quellen: Internet www.luftarchiv.de und www.betten24.de, wo eine Karte die vorgesehene Einschlagstelle in Manhattan und ein Diagramm die angenommenen Zerstörungsgrade zeigt.) Albert Speer über Adolf Hitler am 18. 11. 1947: »Ich erinnere mich, wie er sich in der Reichskanzlei Filme vom brennenden London, vom Feuermeer über Warschau, von explodierenden Geleitzügen vorführen ließ und welche Gier ihn dann jedesmal erfaßte. Nie aber habe ich ihn so außer sich gesehen wie gegen Ende des Krieges, als er wie in einem Delirium sich und uns den Untergang New Yorks in Flammenstürmen ausmalte. Er beschrieb, wie sich die Wolkenkratzer in riesige, brennende Fackeln verwandelten, wie sie durcheinander stürzten, wie der Widerschein der berstenden Stadt am dunklen Himmel stand, und meinte, wie aus einer Ekstase zurückfindend, Saur solle den Entwurf Messer­schmidts für einen vierstrahligen Fernbomber sofort in die Wirklichkeit umsetzen. Mit seiner Reichweite könnten wir in Amerika tausendfache Vergeltung für den Untergang unserer Städte üben ...« (Albert Speer, Spandauer Tagebücher, 2. Auflage Berlin 1993, S. 126/127).

Der „Großmufti von Jerusalem“ hielt sich als Dauergast Adolf Hitlers mit seinem Gefolge und einer SS-Truppe in der Ortschaft Oybin auf, die etwa 1000 Einwohner zählte und am Ende eines Tals im Lausitzer Gebirge nahe der sächsischen Stadt Zittau liegt. »Mufti [arab.], islam. Rechtsgelehrter, der in Fragen des relig. Rechts (Scheri'a) berät und Rechtsgutachten (Fetwa) abgibt. – Im Osman. Reich bestand bis 1924 das Amt des Großmufti (›Scheich ül-Islam‹) als oberste Autorität des relig. Rechts neben dem für weltl. Angelegenheiten zuständigen Großwesir. « (Der Große Brockhaus, Wiesbaden 1984, Bd. 15, S. 41.)
Aus der Aufzeichnung des Gesandten Schmidt ĂĽber die Unterredung zwischen Adolf Hitler und dem GroĂźmufti von Jerusalem Hadji Mohammed Amin el Hussein am 28. November 1941: »Der GroĂźmufti bedankte sich zunächst beim FĂĽhrer fĂĽr die groĂźe Ehre, die ihm dieser erwiese, indem er ihn empfinge. Er benutzte die Gelegenheit, um dem von der gesamten arabischen Welt bewunderten FĂĽhrer des GroĂźdeutschen Reiches seinen Dank fĂĽr die Sympathie auszusprechen, die er stets fĂĽr die arabische und besonders die palästinensische Sache gezeigt habe, und der er in seinen öffentlichen Reden deutlichen Ausdruck verliehen habe. Die arabischen Länder seien der festen Ăśberzeugung, daĂź Deutschland den Krieg gewinnen wĂĽrde, und daĂź es dann um die arabische Sache gut stehen wĂĽrde. Die Araber seien die natĂĽrlichen Freunde Deutschlands, da sie die gleichen Feinde wie Deutschland, nämlich die Engländer, die Juden und die Kommunisten, hätten. Sie seien daher auch bereit, von ganzem Herzen mit Deutsch­land zusammenzuarbeiten, und stĂĽnden zur Teilnahme am Kriege zur VerfĂĽgung und zwar nicht nur negativ durch VerĂĽbung von Sabotageakten und Anstiftung von Revolutionen, sondern auch positiv durch Bildung einer arabischen Legion. ...« (Hans Adolf Jacobsen Der Weg zur Teilung der Welt Koblenz/Bonn, 1973, S. 129ff)
»Tante Gilla« ist eine Schwester der Mutter des Autors, von der auch die Informationen ĂĽber die Unterbringung des GroĂźmuftis in Oybin stammen.  

5

Pressekonferenz von Kanzler Schröder am 6.11.: Süddeutsche Zeitung, 7.11.2001.

Pressekonferenz am 6.11. United States Department of DefenseNEWS TRANSCRIPT
(http://www.defenselink.mil/news/Nov2001/t11062001_t1106sd.html):
Q: Mr. Secretary – (Off mike) – the military campaign, German forces into the military campaign, and you asked for 3,900 troops. So we would like to know when and where they will be deployed and needed, and why you need those special forces. Aren’t there enough American Special Forces, or are we better? (Laughter.)
Rumsfeld: The last portion of that question I would never think of answering. (Laughter.) And I think that ours are all well trained and well equipped and effective.
Just to rephrase your question a little bit, we did not ask as such. We asked for broad support; we asked people to come forward with what they thought would be appropriate and what they felt was comfortable for them, as opposed to our asking for certain specific things, which we tend not to do. And my answer’s the same from there on, that it’s up to Germany to characterize what it is they’re doing.
Q: When will they be involved? Do you know that?
Rumsfeld: That’s their call.

6

Claus Kleber live aus Washington: ARD, Tagesschau 13.11.2001, 20.00 Uhr (zum Treffen Putin/Bush am Tag des Einmarschs der „Nordallianz“ in Kabul).

8

Im Cäcilienhof in Potsdam wurde 1945 das Potsdamer Abkommen beraten und beschlossen.

Gemeint ist das Staatsarchiv Potsdam, in dessen Filmsammlung sich der »Entwurf fĂĽr eine Denkschrift des Auswärtigen Amtes ĂĽber die Schaffung eines ›Eu­ropäischen Staatenbundes‹« vom 9.9.1943als Dokument Nr. 5582, BJ. D 514553 ff befindet.  (Abgedruckt in: Anatomie der Aggression, Berlin 192, Dok. 44, S. 203-215.)

Ernst Nolte, Ein historisches Recht Hitlers?, in: Der Spiegel, Nr. 40/1994, S.83 ff.  (Zit. nach: Thomas Schmitz-Bender, Der Friede, der zum Krieg fĂĽhrt, Textbuch fĂĽr die öffentliche Nachstellung des MĂĽchner Abkommens am 3.100.1995, S. 151 f.)

9

»Boulevard Bio« am 4.12.2001 mit dem Thema »In weiter Ferne so nah«. »Zu Gast bei Alfred Biolek (...) Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums in Berlin, der nach seiner Flucht vor den Nazis eine große Karriere in den USA machte und unter anderem Finanzminister des Präsidenten Jimmy Carter wurde«. (WDR) In seiner Antwort auf Alfred Bioleks Frage, was er damit meine, sagte W. Michael Blumenthal am Anfang: »Ich meine damit, daß es in diesem Land, wir haben es vorher kurz angetippt, in diesem Land immer noch schwer ist für Juden und Nichtjuden unbeschwert miteinander zusammen zu kommen. In Amerika bin ich erst mal Mike Blumenthal, und dann irgendwie bin ich, redet man eventuell davon oder redet auch Jahre nicht davon, daß ich Jude bin. Von vielen bekannten Freunden weiß ich gar nicht, ob sie Juden sind. Das erfährt man nur zufällig.«

10

Tobias Jersak, Denn heute gehört uns Herat ..., Süddeutsche Zeitung vom 23.11.2001, S.14. Demnach »wollte General Ludendorff noch im Mai 1918 ›einige wenige Bataillone deutscher Soldaten nach Afghanistan entsenden. Noch für den gegenwärtigen Krieg aber, schrieb Ludendorff an das Auswärtige Amt, ›müssen wir darauf bedacht sein, mit der Hilfe der Türkei uns am Kaspischen Meer die Grundlage für ein Zusammengehen mit Afghanistan zu schaffen, um England in Persien und Indien militärisch zu treffen.‹ Dabei sei die Hilfe der Türkei, die über den Kaukasus vorrückte, notwendig, ›solange wir Anspruch erheben, Weltmacht zu sein.‹ Die Außenpolitik der Nazis orientierte sich an diesem Beispiel (...) Im Norden Afghanistans sollten zunächst Aufstände angezettelt und Sabotageakte verübt werden. (...) Man rechnete für diesen Fall einer ›militärisch gestützten politischen Aktion‹ mit der Zustimmung der Bevölkerung. Der deutsche Gesandte Werner-Otto von Hentig arbeitete mit dem Auslandsgeheimdienst unter Admiral Canaris Pläne zur Entsendung deutscher Soldaten nach Afghanistan aus.(...) Hitlers Entscheidung vom Sommer 1940, die Sowjetunion anzugreifen, veränderte diese Pläne. Die einkalkulierte Niederlage der Sowjetunion würde es deutschen Soldaten ermöglichen, direkt über den Kaukasus nach Afghanistan vorzurücken. (...) Konkret sahen die Planungen für den Afghanistan-Einsatz der deutschen Soldaten die Entsendung von drei Panzerdivisionen, vier motorisierten Infanteriedivisionen, sowie sechs Gebirgsdivisionen und vier weiterer Infanteriedivisionen vor, insgesamt mehr als 200.000 deutsche Soldaten.«

11

Aus »Bunte« Nr.35 vom 23.8.2001:
»Bei einem typisch mallorquinischen Abendessen (Gazpacho, Wildkaninchen, Landwein) sprach BUNTE mit dem verliebten Paar über die bevorstehende Hochzeit, Wünsche, gemeinsame Ziele:
BUNTE: Sie sind ein Powerpaar, das allerdings das Leben auch in vollen ZĂĽgen genieĂźt.
Rudolf Scharping: Wer wie ich zwischen 80 und 100 Stunden die Woche arbeitet, für den ist ein liebevoller privater Background eine wunderbare Hilfestellung und Stärkung.
Kristina Pilati: Dabei bin ich manchmal gräßlich ungeduldig. Dann geht er besonders liebevoll und behutsam mit mir um.
Rudolf Scharping: Bei mir wurde vieles als Gelassenheit gesehen, was eigentlich mehr Selbstbeherrschung war. Und manchmal hatte ich auch ĂĽbertrieben naives Vertrauen in die Gutwilligkeit oder Integrationsbereitschaft derer, mit denen ich arbeitete. Dabei habe ich dann wunderbare, aber auch ganz ĂĽble Erfahrungen gemacht.
BUNTE: Reden wir jetzt ĂĽber Oskar Lafontaine?
Rudolf Scharping: Nein, ich spreche von vielen Erfahrungen, die mich innerlich stark gemacht haben, sogar gelassen. Aber bei aller Liebe: Wir sollten endlich auf die Politik kommen. (...)
BUNTE : Gräfin Pilati, wollten Sie nie in die Politik?
Kristina Pilati: Angebote gab es. Ich habe sie spontan abgelehnt. Als Juristin ernte ich Lob, wenn ich für meine Mandanten Fälle löse. Politiker können es keinem recht machen, überall wird auf ihnen herumgehackt. Das macht Politik für mich persönlich abschreckend. (...)
BUNTE: Können wir Glück von Ihnen lernen?
Kristina Pilati: Jeder Mensch hat doch täglich auch Streß im Job, fühlt sich erschöpft, ist sauer oder verärgert. Dann braucht man jemanden, in dessen Arme man sich fallen lassen kann. Mein Glück heißt Rudolf.
Rudolf Scharping: Es ist unser gemeinsames GlĂĽck. Dank Tina bin ich glĂĽcklich, auch entspannter und ausgeglichener. (...)
BUNTE: Zu Ihnen: Was treibt Sie bei dem jeweils anderen zur WeiĂźglut?
Kristina Pilati : Also WeiĂźglut gibt es bei uns ĂĽberhaupt nicht.
Rudolf Scharping: WeiĂźglut nicht, Glut ja. Aber ich fĂĽrchte, wir haben viel zu wenig ĂĽber Politik gesprochen ...

Aus der Pressekonferenz am 19.12.2001:
Q: Mr. Secretary?
Rumsfeld: Yes.
Q: Can you tell us what role the United States might be having in advising or aiding the Yemeni attacks on al Qaeda right now, and anything on what you may have told NATO officials about Somalia?
Rumsfeld: Oh, I saw a funny report about some German saying something?
Q: Yes.
Rumsfeld : Nonsense. I said in NATO what I always say. I said that there are a well-known number of nations on the terrorist list. And I listed them. And that there are a number of those nations that are active developing weapons of mass destruction -- either have them or are trying to get them, and that it's that nexus that is worrisome to us. And the only time the word "Somalia" came up was at that moment, and whoever is saying something to the contrary obviously is getting it third-hand and is -- when he discovers how wrong he or she is he'll probably feel badly.
Q: Mr. Secretary --
Q: Wait. What about the other one? That is going on.
Rumsfeld: I mean the real -- no. Oh, good. (light laughter) I've got to be more serious.

14

“In Afghanistan ist erstmals ein amerikanischer Soldat bei einem Gefecht getötet worden. (...) Er sei (...) in Ostafghanistan zusammen mit afghanischen Truppen in einen Schußwechsel geraten ...” (ZDF “heute nacht” bzw. “heute”, 5.1.2002, 0:20 bzw. 2:20 Uhr)

Die Geschichte vom Skorpion und Frosch könnte der Botschaftssekretär seiner kleinen Tochter z.B. so erzählen:

A frog was hopping along in the forrest, heading home to her family, when all of a sudden she came upon a small river. Now, the frog, being a great swimmer as frogs are, was about to leap into the river in order to cross it - when she heard a voice:
"Is there any chance, kind lady, that you can help me across this river? For I cannot swim."
The frog turned toward the direction of the voice, and was startled to see a scorpion moving toward her on the river bank. Now, everyone knows the history of scorpions - they sting and have a deadly poison. So the frog was understandably a bit frightened, and trembled as she asked the scorpion:
"If I help you across the river, will you promise not to sting me? You see, I am on the way home to my family and they would miss me terribly."
The scorpion answered:
"Kind lady, I understand your concern, but I too am on the way home to my family, and if I sting you, we would both drown, and who wants that? Besides, contrary to what you may have heard, I only sting for self defense like if a fox should try to eat me. Please do me this great favor - I would be so grateful!"
The frog considered the scorpion's words, which didn't seem like the words of a killer. She thought to herself: "I mean no harm to the scorpion, why should he sting me? If he stings me, we will both drown, and he must value life as much as I. If I help him, he will be my friend - because he knows that I am a nice frog. As my friend, the scorpion would surely tell all the other scorpions that I am a friend, and that they too should never sting me! And they wouldn't sting my frog family or my frog friends either! And we frogs would be more than happy to help all scorpions cross the rivers! And maybe all the scorpions would help protect all the frogs and other small creatures from the truly dangerous creatures of the forrest!"
By this time, the frog was so excited about helping the scorpion that she didn't want to even start thinking of reasons not to help. Besides the danger was too scary to think about - compared to the wonderful future that awaits the frogs and other small creatures of the forrest with this new era of cooperation. "It will truly be a paradise.", she thought. So the frog crouched down and let the scorpion jump onto her back. She then hopped into the river with the scorpion on her back and began swimming - and she swam beautifully, as frogs do. But when they got to the middle of the river she felt something painful in her side.
"Ouch!" said the frog, "What was that???"
"I just stung you.", said the scorpion.
The frog began to feel the poison take effect. It became harder for her to move, harder to swim. She thought about the paradise of universalistic brotherhood that could have been, and she cried out to the scorpion:
"Why did you do that?! Now we will both drown - we could have been friends! Perhaps you can save yourself; swim to the other side!"
But it was too late, and scorpions can't swim. As they began to sink, the scorpion answered:
"I am not like you; we don't care about dying or making friends. We lie and sting. It is our nature, didn't you know that?"
The frog and the scorpion sank fast to the bottom of the river, and the frog thought about the scorpion's question.
"Yes.", thought the frog, still puzzled that frogs and scorpions should think and act differently, after all, they are both small creatures of the forrest. "Maybe I said or did something to anger him...?!", thought the frog.
THE END!
(written by Yahoodi Fairy Tails, Inc)

17

aus: Bericht aus Berlin, ARD, 24.1.2003. Der Journalist war Thomas Roth, der Botschafter Daniel Coats. Das vollständige Interview: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,2044,OID1469086_TYP_THE,00.html

19

Bei dem zitierten Zeitungsartikel handelt es um den Bremer Weserkurier vom 4.2.03. FĂĽr die Geschichte von dem erschossenen US-Soldaten siehe hier Nr. 13 IN DER WĂśSTE

 

Neu

[New York] [danach] ["Amerika-Rakete"] [Europa-Projekt] [Brecht 1954] [Archiv]

FORUM

  Thomas Schmitz-Bender@t-online.de     Mazedonien     Uran

New York
danach
Europa-Projekt
Brecht 1954
Archiv

ein Plakat

Ihre Meinung? - FORUM -

Mazedonien

 

Uran